Europäische Mobilitätswoche: Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der CM in Bildern

22.09.2017 in Shared Mobility von Matze

Die Critical Mass wie ihr sie heute kennt ist schon ein paar Jahre alt. Begonnen hat die Geschichte der "CM" vor bald 20 Jahren als "Reclaim the Streets" (Übersetzt: Erobert Euch die Straße zurück) - Bewegung schon in den Neunziger Jahren in Großbritannien und ist schnell auch hier in Deutschland angekommen - lange bevor die Critical Mass, die erst Anfang der 2000er - Jahre in San Francisco begründet wurde - hierzulande ihren Lauf nahm.

Anhand von Bildern aus Nürnberg zeige ich Euch im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche und des heutigen autofreien Tages, wie bunt seither für eine Erneuerung der Stadtidee gekämpft und vor allem geradelt wird..

Wie alles begann

Im Mai 1999 besuchten Aktivisten der Reclaim the Streets - Bewegung aus Großbritannien Nürnberg. Mit einem kleinen -natürlich unangemeldeten - Straßenfest unter dem Motto "Lieber Parties auf der Straße als Autos vor der Nase" zeigten die Aktivisten, wie fröhlich und entspannt man Zeit mit anderen auf der sonst exklusiv für Autos reservierten Straße verbringen kann.

  

Teil 2: 2002 bis 2005

Zur etwa gleichen Zeit, als in San Francisco die Critical Mass geboren wird, entstehen überall in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig Sternfahrten oder Fahrraddemos wie z.B. die "Bikeparade" in Nürnberg. Häufig verstehen sich die organisierten und angemeldeten Veranstaltungen als Demonstration für eine Umverteilung des Straßenraums zugunsten des Rades und der Fußgängerinnen/Fußgänger.

 

    

2005 bis heute: Die CM ist in Deutschland angekommen

Dank sozialer Medien - und hier natürlich vor allem Facebook - entstehen seit 2005 in immer mehr Städten in Deutschland informelle Gruppen, die unorganisiert zum monatlichen Fahrradausflug anstiften:

Die Critical Mass wünscht sich, dass allein durch immer mehr Radfahrende ganz ohne politische Propaganda der gesellschaftliche Wille zur ökologischen Stadterneuerung deutlich wird.

Dass dieser ganz und gar unpolitische Ansatz in der nicht unmaßgeblichen Bundespolitik irgendwann wahrgenommen wird, ist bis heute zwar nicht erkennbar, aber zumindest lässt sich erkennen, dass Radfahren in der Masse und fast ohne Autos deutlich mehr Spaß macht!

   

 

 

Matthias

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42 Jahre, 

Internet-Technologe aus Nürnberg

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