Mobility Hackathon in Hamburg

04.09.2017 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Am 22. und 23. September 2017 findet der erste Mobility Hackathon in Hamburg statt. Ziel des Events ist es, innerhalb von eineinhalb Tagen gemeinsam kreative Lösungsansätze und smarte Softwareprodukte für die Mobilität von morgen zu erarbeiten. Egal ob Programmierer*in, Kreative*r oder Ideengeber*in: Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Bereichen dürfen und sollen im Rahmen des Mobility Hackathons die Möglichkeit haben, gemeinsam ihre Ideen zum Thema Mobilität umzusetzen. Alle Teilnehmer*innen haben dabei Zugriff auf APIs von Hamburg Tourismus, MobyKlick, Geofox und vielen weiteren.

Die Teilnahme am Mobility Hackathon ist kostenlos und die Gewinnerteams werden prämiert. Anmelden könnt Ihr Euch unter www.mobility-hackathon.de. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Lesetipp: Gute Reise – Wie wir Urlaub machen wollen

16.05.2016 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Jedes Jahr sind etwa eine Milliarde Tourist*innen unterwegs. Das bietet riesige Chancen für die besuchten Länder. Und einige Probleme. In der Serie "Gute Reise – Wie wir Urlaub machen wollen" widmet sich die Süddeutsche Zeitung ethischen Fragen des Reisens. In den bisher zehn Artikeln der Serie geht es um verschiedenste Themen, unter anderem Tourismus und Menschenrechte, verbotene Souvenirs, Fotografieren auf Reisen, der Städtereise-Trend und seine Folgen, Missverständnisse beim Reisen oder auch die Frage „Wann ist Urlaub zu billig?“. Die Artikel sind von unterschiedlichen Autor*innen geschrieben, ziehen oft Expert*innen heran, geben praktische Tipps mit auf den Weg und sind teilweise durchaus kritisch.

Ich fand die Artikel bisher alle interessant und lesenswert und möchte sie Euch daher nicht vorenthalten. Alle Folgen der Serie sind kostenfrei unter sz.de/gutereise zu finden. Viel Spaß beim Lesen!

failed: Abkommen von Paris klammert Flug- und Schiffsverkehr aus

03.04.2016 in nachhaltige Weltenbummler von Marlene

Im Dezember haben sich in Paris 196 Länder auf neue Klimaziele verständigt. Die Verankerung des ehrgeizigen Ziels, Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, kann zunächst einmal als Erfolg betrachtet werden.

Wesentliche Player des Tourismus werden jedoch außen vor gelassen und nicht in die Verantwortung genommen: So gibt es keine konkreten Verpflichtungen zur Reduzierung der Emissionen im Flug- und Schiffsverkehr. Die EU hatte zwar einen weltweiten Ansatz zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes durch den internationalen Flug- und Schiffsverkehr gefordert, konnte aber keinen Verweis auf diese beiden Sektoren im Abschlussdokument durchsetzen. Entsprechende Textpassagen wurden in der finalen Version des Klimaabkommens gestrichen. Hier hat die Lobby der Luft- und Schifffahrt ganze Arbeit geleistet.

Dabei macht allein der Luftverkehr fünf Prozent des vom Menschen hervorgerufenen Klimawandels aus und der Schiffsverkehr trägt mit nahezu drei Prozent dazu bei. Zudem wird davon ausgegangen, dass der Tourismus in den kommenden Jahren ganz enorm ansteigt - und damit auch die Emissionen, die er verursacht.

Das Klimaabkommen von Paris hat in diesem Punkt versagt. Letztendlich zählt aber nicht, was niedergeschrieben ist sondern was gemacht wird. So dürfen wir (für die Fliegen ganz selbstverständlich geworden ist) das Thema nicht weiter ignorieren. Um Flüge zu vermeiden, sollten bei kürzeren Strecken umweltfreundliche Alternativen wie beispielsweise Bus oder Bahn gewählt werden. Besonders Kurzstrecken belasten die Umwelt überproportional, da Start und Landung besonders viel Energie verbrauchen. Wer in die Ferne reisen möchte, sollte darauf achten seltener zu fliegen, dafür aber länger vor Ort zu bleiben – was auch die Vorfreude und Reiseintensität erhöht –  und so die Zahl der Flüge zu reduzieren. Ein weiterer Ansatz ist es, mit einem Emissionsrechner herauszufinden, wie viele Emissionen durch die eigene Flugreise entstanden sind und hierfür einen freiwilligen Ausgleichsbetrag zu zahlen, um Klimaschutzprojekte zu unterstützen und hierdurch eine vergleichbare Menge Klimagase einzusparen. Zusammengefasst: Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren.

Quellen und weiterführende Informationen:
www.boell.de/de/2015/12/17/cop-21-und-die-vereinbarung-von-paris
www.tourism-watch.de/content/die-elefanten-im-raum
www.fairunterwegs.org/nc/news-medien/news/detail/aus-tourismussicht-bescheiden/
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/paris-klimaverhandler-trauen-sich-nicht-an-die-grossen-umweltverpester-a-1066989.html

Aktivität

zum Ranking

2.
Platz
98
Punkte
Beiträge
Kommentare
Votes

ÖPNV

Keine überfüllten Busse und Bahnen, kundenfreundliche Taktzeiten, bequeme Erreichbarkeit aller relevanten Orte durch ein perfektes Zusammenspiel von Bussen, Bahnen, Fahrradleihsystemen und Carsharing  – nur ein Traum oder Realität in 2050? Weiterlesen

Reisen

Kürzer, weiter, öfter – sieht Urlaub auch 2050 noch so aus? Werden wir dann immer noch zu Billigpreisen kreuz und quer durch die Welt jetten? Weiterlesen

zurück zum

Newsroom