Viele Wege führen ins Jahr 2030 -  unsere Mobilitätsszenarien

Im Jahr 2015 war noch alles anders besonders die Mobilität der Menschen. Vor 15 Jahren gab es noch die „Geiz ist geil“-Mentalität. Dabei war es wichtig, alles möglich günstig zu konsumieren und zu zeigen, was man hat. Statussymbole, wie ein großes Auto vor der Tür sowie in die Karibik zu fliegen war für viele Menschen wichtiger als darüber nachzudenken, in welchem Zustand sie ihren Kindern diese Welt hinterlassen. Damals sind nur 10% der Menschen mit dem Fahrrad gefahren, 55% haben lieber mit dem Auto stundenlang in den Städten nach Parkplätzen gesucht, ohne zu merken, dass diese Form der Mobilität ihnen und ihren Mitmenschen erheblichen Schaden zufügte. Lärm, Stress und erhöhte CO2 Werte gehörten zum Alltag des Bundesbürgers. Daran hat sich jedoch viel geändert. Geiz ist nicht mehr geil, Autos leiht man sich beim Carsharing und die Seilbahn in der Stadt sorgt für einen bequemen, schnellen und störungsfreien Personenverkehr.
vom Tobias

Studierende der Universität Bremen beschäftigten sich im Sommersemester 2015 im Rahmen der Bachelor-Lehrveranstaltung „Nachhaltiges Management“ von Prof. Dr. Georg Müller-Christ u.a. mit nachhaltiger Mobilität. Die Studierenden hatten die Aufgabe, für fünf vorgegebene Szenarien technische, persönliche und soziale Lösungen für eine Zero-Emission-Mobilität im Jahr 2030 zu entwickeln. Von den über 100 abgegebenen Arbeiten haben wir sechs beispielhaft ausgewählt und zitieren diese in Auszügen.